Rhein-Kreis Neuss

Ein besonderes Kreditinstitut

Die Sparkasse Neuss ist für die Bürger im Rhein-Kreis Neuss der Garant für wirtschaftliche Zuverlässigkeit. Das hat sie nicht erst in der jüngsten Finanzkrise, sondern in den mehr als 180 Jahren ihrer Unternehmensgeschichte bewiesen.

Aber dieses besondere Kreditinstitut nur durch die wirtschaftliche Brille zu sehen, wäre zu wenig. Denn die Sparkasse Neuss lebt ihr soziales, gesellschaftliches und kulturelles Engagement im ganzen Rhein-Kreis Neuss mit hoher Intensität. Sie erreicht damit den Verstand und die Herzen der Menschen in unserer Heimat.

Das ist weitaus mehr, als man von einem Kreditinstitut erwarten darf. Und dieses führt zu Mehrwerten, die oft unauffällig – aber immer wirksam – unser Leben begleiten. Kaum eine kulturelle Einrichtung, kaum ein Verein, kaum ein soziales Projekt in unserem Rhein-Kreis Neuss, das nicht von der Unterstützung der Sparkasse profitiert.

Ich begrüße es deshalb, dass die Sparkasse Neuss diese Vielfalt, dieses besondere Engagement in der vorliegenden „Sozial- und Nutzenbilanz“ selbstbewusst präsentiert. Und ich bin sicher, sie bleibt – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – ein verlässlicher Grundpfeiler für die Bewahrung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und hohen Lebensqualität in unserer Region.

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Hans-Jürgen Petrauschke,
Landrat des Rhein-Kreises Neuss
und Verwaltungsratsvorsitzender
der Sparkasse Neuss

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Mittelstandsbarometer 2013

Um noch bessere Einblicke in die Wünsche, Pläne und Ziele des Mittelstandes zu gewinnen, führt die Sparkasse Neuss jedes Jahr eine repräsentative Befragung durch: Das Mittelstandsbarometer. Das Mittelstandsbarometer ist eine Kooperation mit der Creditreform Düsseldorf- Neuss und dem Rhein-Kreis Neuss. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit vorgestellt und dienen auch als thematische Grundlage für Vortragsveranstaltungen rund um den Mittelstand.

Der Rhein-Kreis Neuss, die Sparkasse Neuss und die Creditreform Neuss legen zum 6. Mal die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage zur konjunkturellen Lage des Mittelstandes im Rhein-Kreis Neuss vor.

Die Wirtschaft im Rhein-Kreis Neuss und im Bund befindet sich auch im Sommer 2013 trotz einer leichten konjunkturellen Abkühlung in guter Verfassung und verbleibt in einer konjunkturellen Hochphase. Obwohl sich bei den befragten Unternehmen die Zufriedenheit mit der Geschäftslage gegenüber den guten Werten der Vorjahre leicht verschlechtert hat, verbleiben die Geschäftserwartungen insgesamt auf einem positiv-stabilen Niveau. Darüber hinaus liegt der wichtige Konjunkturklima-Indikator „Investitionsbereitschaft“ im Rhein-Kreis Neuss weiterhin über dem Bundestrend und ist deutlich positiv.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

• Der regionale Geschäftsklima-Index erreicht im Sommer 2013 trotz eines leichten Rückgangs weiterhin ein gutes Normalniveau (Index: 112 | -4 Punkte). Dabei verbessert sich das regionale Geschäftsklima im zeitlichen Verlauf der Umfrage spürbar (1. Hälfte Juli: 108 Punkte | 2. Hälfte Juli: 115 Punkte) und spiegelt den im 2. und 3. Quartal bundesweit messbaren Aufwärtstrend des Konjunkturklimas wider.

• Das „Personalklima“ zeigt sich weiterhin stabil und freundlich. Der regionale Beschäftigungsmarkt vermeldet einen nur geringfügigen Anstieg der Arbeitslosenquote (Juli 2013: 14.770 – 6,4% | Juli 2012: 13.280: 6,10 %). Die Quote liegt damit im Landesvergleich weiterhin erfreulich niedrig (NRW Juli 2013: 8,3%).

• Die „Investitionsstimmung“ der regionalen Unternehmen bleibt auch im Sommer 2013 trotz leichter Eintrübung weiterhin positiv. Mehr als die Hälfte der Unternehmen planen in den nächsten Monaten Investitionen (55 % | -5 Punkte). Allerdings setzen die Unternehmen dabei zunehmend auf Ersatzinvestitionen (47 % | +3 Punkte) und weniger stark auf Kapazitätserweiterungen (24 % | -3 Punkte).

Die Weiterempfehlungsquote des Rhein-Kreis Neuss als Unternehmensstandort ist auf hohem Niveau in 2013 erneut gestiegen und liegt jetzt bei 92%.

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Gastbeitrag des Direktors des Instituts
der deutschen Wirtschaft Köln, Prof. Michael Hüther

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Das sind Investitionen
in die Zukunft

Michael Hüther ist einer der bekanntesten deutschen Ökonomen. Aufgewachsen in Neuss, studierte er Wirtschaftswissenschaften sowie mittlere und neue Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Nach seiner Promotion wurde er 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und 1995 Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im Jahr 1999 wechselte er als Chefvolkswirt zur DekaBank. Seit August 2001 ist er zudem Honorarprofessor an der European Business School in Oestrich-Winkel. Seit Juli 2004 ist er Direktor und Mitglied des Präsidiums beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Aus Sicht der Ökonomie gibt es klar identifizierbare Faktoren, die nachhaltig das Wirtschaftswachstum treiben. Unter den wichtigsten finden sich die privaten Investitionen und der Aufbau von Humankapital. „Wer viel sät, der wird auch viel ernten“ schrieb schon Paulus den Korinthern, daher sind Investitionen in Sachkapital unerlässlich, Investitionen, die die Sparkasse Neuss teilweise über ihre Stiftung unterstützt, oder die sie als Partner der Unternehmen vor Ort über Kredite finanziert.

Ein anderer landwirtschaftlicher Sinnspruch, nach dem die dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln ernten, hat Gastbeitrag des Direktors des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Prof. Michael Hüther Gastbeitrag 69 hingegen nie gestimmt, und in unserer Wissensgesellschaft führt er noch mehr in die Irre. Denn der individuelle Erfolg am Arbeitsmarkt hängt eindeutig von den erreichten Bildungsabschlüssen ab: Abitur und Studium, Lehre und Meistergrad lohnen sich – durch geringeres Risiko, arbeitslos zu werden und durch eine signifikant höhere Entlohnung. Darüber hinaus: Unsere soziale Marktwirtschaft und unsere partizipative Demokratie erfordern geradezu die Teilnahme aller. Wann aber alle mitmachen sollen, dann müssen in einem gerechten System auch alle die notwendige Hilfe erhalten, die sie zu einem gelingenden Leben befähigt. Diejenigen, die von Hilfe am meisten profitieren, sind Kinder und Jugend liche, und daher ist ein funktionierendes System der Kindererziehung und Bildung die Basis einer Gesellschaft, die niemanden außen vor lässt.

Aus diesem Grund erfreut es besonders, dass die Sparkasse Neuss Kinder und Jugendliche in hohem Maße unterstützt. Der Bau von Spielplätzen, die Gestaltung von Spielräumen, die Unterstützung von Kindergärten, von Kindergesangsgruppen und von Projekten zur Berufsvorbereitung, Materialien für den Unterricht, Bewerbungstrainings, das lokale Studienzentrum der Fernuniversität Hagen und nicht zuletzt die Ausbildung von 113 jungen Menschen in der Sparkasse Neuss selbst – all dies trägt zur Vermittlung des Wissens, der Kompetenzen und auch der Selbstverantwortung bei, die wir zu einem gelingenden Leben benötigen.

Last but not least gibt es erhebliche indirekte Effekte der Ausgaben der Sparkasse Neuss für Soziales, Kultur und Gesellschaft. Denn jeder Pädagoge, jeder Gärtner, jeder Sportler, jeder Kunstschaffende, der in Neuss und Umgebung durch die Sparkasse Neuss gefördert wird, gibt diese Fördermittel für seinen Lebensunterhalt aus – und zwar ganz überwiegend wiederum in Neuss und Umgebung. Diese Ausgaben sind Einkommen anderer Neusser, die diese Mittel ebenfalls zu einem hohen Anteil in der Region ausgeben, etc. Es kommt also zu einem spiralförmigen Multiplikatoreffekt, der ein Vielfaches der direkten Ausgabehöhe von 3,6 Mio. Euro betragen kann. Durch ihn trägt die Sparkasse Neuss über die direkte Förderung hinaus auch indirekt erheblich zum Wohlstand der Region bei.

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Der WFG-Business-Cup – Das Golfturnier für den guten Zweck

Mit 80 Personen und Uwe Seeler als prominenten Mitspieler ging der WFG-Business-Cup im Golfpark Rittergut Birkhof 2004 erstmals an den Start.

Inzwischen hat sich das Charity-Turnier etabliert, mehr als 200 Spieler sind jedes Jahr bereit, die 200 Euro Startgebühr zu zahlen, um neben Boris Becker, Katarina Witt oder Franz Beckenbauer den Ball einzulochen. 480.500 Euro konnten bisher für wohltätige Zwecke gespendet werden (Stand August 2014).

Am 20. Juli 2014 startete der Wettbewerb des Rhein-Kreis-Neuss in seine elfte Runde. Die Sparkasse Neuss ist von Beginn an dabei und wird auch in Zukunft diesen Wirtschaftstreff der besonderen Art als Sponsor begleiten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.wfgrkn.de.