St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Grefrath 1706 e.V. – Nachbarschaftshilfe „all inclusive“

29. 06. 2020
29 Juni 2020, Kommentare: 0

St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Grefrath 1706 e.V. – Nachbarschaftshilfe „all inclusive“

In Zeiten von Corona finden viele schöne Feste nicht statt. Und auch im täglichen Leben sind die Auswirkungen der Krise noch überall zu spüren.

Schon sehr früh hatte die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Grefrath 1706 e.V. ihr diesjähriges Schützen- und Heimatfest zu Pfingsten abgesagt hatte. Doch getreu ihrem Leitspruch „Für Glaube, Sitte, Heimat“ packten die Schützenbrüder an und organisierten gleich ein ganzes Paket an Nachbarschaftshilfe.

Die Jungschützen waren dabei die Ersten. Sie kümmerten sich um die älteren und hilfsbedürftigen Menschen vor Ort und übernahmen Botengänge jeglicher Art, seien es Einkäufe, Fahrten zur Apotheke oder der Gang zur Post. Ein Anruf genügt und schon bekommen die Grefratherinnen und Grefrather, aber auch Nachbarn über die Ortsgrenzen hinaus, schnellstmöglich Unterstützung.

An Ostern standen die Pfarrgemeinde St. Stephanus und der Pfarrverband Neuss-West/Korschenbroich mit den Ortschaften Reuschenberg, Holzheim, Glehn und Grefrath den Schützenbrüdern bei. Sie übertrugen nach Absprache mit ihrem Präses Pastor Michael Tewes und dem gesamten Seelsorgeteam die Gottesdienste zum Gründonnerstag, Karfreitag, sowie die Osternachtsmesse live auf Youtube. Über 7000 Aufrufe zeugen von der großen Resonanz in Grefrath und Umgebung.

Eine weitere tolle Aktion, die die Enttäuschung über den Ausfall des Schützenfestes etwas lindern konnte, ließen sich die beiden größten Korps – Grenadiere und Jäger – einfallen. Über die Social Media Kanäle berichten sie über die Geschichte der Bruderschaft seit den 1920er Jahren und geben Einblicke in das historische Bruderschaftsleben, angereichert um viele kleine Anekdoten aus dem Ort Grefrath.

Zu guter Letzt möchten die Grefrather auf ihre Fahnen und Uniformen nicht verzichten. Eine kleine „Challenge“ fordert Jung und Alt unter den Schützen auf, kleine Videos zu drehen und sich gegenseitig zu grüßen. In vielen Gärten wurden als Zeichen der Solidarität Fahnen und Flaggen gehisst.

Zur Hompage der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft